zum eigenen Bogen
Andere entstehen mit den eigenen Händen.
Wer seinen eigenen Bogen baut, erschafft weit mehr als ein Werkzeug für das Bogenschießen.
Jede Kurve, jede Faser und jede Entscheidung entsteht durch die eigenen Hände. Mit jedem Arbeitsschritt wächst die Verbindung zu dem, was später einmal dein Bogen wird.
Und wenn der erste Pfeil fliegt, hältst du nicht einfach einen Bogen in der Hand – sondern das Ergebnis deiner eigenen Arbeit.
Die Bowfire-Werkstatt befindet sich in den historischen Gewölbekellern von Gut Quarnbek.
Wo früher Wein lagerte, entstehen heute Bögen, Pfeile und neue Fähigkeiten.
Zwischen alten Backsteinen, Terracottafliesen und Werkbänken wird gehobelt, geraspelt, geschliffen und getillert – Schritt für Schritt bis aus einem Stück Holz ein individueller Bogen entsteht.
Die besondere Atmosphäre der Werkstatt macht den Bogenbaukurs für viele Teilnehmer zu weit mehr als einem handwerklichen Wochenende.
Nicht jedes Holz eignet sich für den Bogenbau. Belastbarkeit, Elastizität, Faserverlauf und Charakter entscheiden darüber, ob aus einem Stück Holz später ein guter Bogen werden kann.
In unseren Bogenbauworkshops verwenden wir ausschließlich sorgfältig ausgewählte Hölzer, die sich über viele Jahre im traditionellen Bogenbau bewährt haben.
Jeder Rohling bringt seine eigenen Eigenschaften mit. Schon bei der Auswahl beginnt die Reise zu einem Bogen, der zu seinem Erbauer passt.
Ein persönlicher Weg.
Doch jede Entscheidung, jede Korrektur und jede Formgebung macht ihn zu einem Einzelstück.
Der Weg ist immer ähnlich. Das Ergebnis einzigartig.
Trocknung, Faserverlauf, Jahresringe, Astansätze und Drehwuchs verraten, ob ein Rohling die Voraussetzungen für einen guten Bogen mitbringt.
Anschließend wird der Stave entlang seiner Fasern aus dem Stamm gespalten.
Mit Beil oder Bandsäge, Ziehmesser und Raspel entsteht die grobe Form. Der Rohling/Stave verliert, was nicht zum Bogen gehört – und langsam wird sichtbar, welcher Bogen darin verborgen liegt.
wie aus Holz ein schießbarer Bogen entsteht. Und manche suchen den
langen Weg vom Stamm bis zum individuellen Meisterstück.



Nach Stunden mit Ziehmesser, Raspel und Schleifpapier steht man plötzlich zwischen den Bäumen. Die Sehne sitzt. Der erste Pfeil liegt auf. Und dann schießt dieser Bogen. Nicht irgendein Bogen. Dein Bogen.