zwischen Wald
und Weite
viel Raum
für Begegnung
8 Termine
8 Wege
und Freude
am Entdecken
Spurfinder
8 Wege zu dir selbst – meditatives Bogenschießen
Der Bogen begleitet Menschen seit Jahrtausenden. Als Werkzeug, als Herausforderung und als Spiegel der eigenen Persönlichkeit.
Spurfinder ist eine besondere Workshopreihe für Menschen, die das Bogenschießen als Weg zu mehr Präsenz, Wahrnehmung und innerer Klarheit erleben möchten. An acht Terminen eröffnen sechs Dozenten unterschiedliche Zugänge zu Meditation, Intuition, Körperwahrnehmung, Herzöffnung und der Kunst des Loslassens.
Dabei geht es nicht um Leistung oder Trefferbilder. Im Mittelpunkt steht die Erfahrung, mit sich selbst, dem Bogen und dem gegenwärtigen Moment in Beziehung zu treten. Jeder Workshop eröffnet eine neue Perspektive – gemeinsam bilden sie einen Weg zu mehr Bewusstheit, Authentizität und innerer Ausrichtung.
8 Perspektiven · 8 Termine · 8 Wege
1. Zen, Budo und die Kunst des Loslassens
06.08.2026 | 19–21 Uhr
Inspiriert von Zen, Budo, japanischer Kultur und Literatur erkunden wir die Verbindung zwischen Ruhe, Konzentration und Bogenschießen. Dabei handelt es sich nicht um einen Zen-Meditationskurs und auch nicht um Kyudo. Vielmehr versuchen wir, uns auf unserem eigenen Weg einem möglichen Zugang zum Zen im Bogenschießen anzunähern.
Geschossen wird mit den eigenen Bögen, Reiterbögen und – wenn möglich – auch mit einem Yumi. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Technik, sondern die Besinnung auf den einzelnen Schuss: Atmung, Konzentration, innere Ruhe und die Frage, was sich hinter einem bewussten Moment des Loslassens verbergen kann.
Der Workshop orientiert sich an Gedanken aus den Werken von Eugen Herrigel, an Einflüssen aus Iaido sowie an japanischer Kultur und Literatur. Dabei geht es weniger um Antworten als um eigene Erfahrungen und die Frage, wie sich diese vielleicht auch in den Alltag übertragen lassen.
Wenn die Knie es zulassen, werden einzelne Übungen im japanischen Seiza (Fersensitz) durchgeführt, alternativ im Sitzen. Gerne den eigenen Bogen und bis zu drei Pfeile mitbringen.
Ein Workshop über Ruhe, Besinnung, Atmung, Konzentration, Kraft und die Erfüllung des Loslassens.
2. Yoga meets meditatives Bogenschießen
13.08.2026 | 19–21 Uhr
Wie fühlt sich ein runder Augenblick an?
Yoga und meditatives Bogenschießen begegnen sich in diesem Workshop auf natürliche Weise. Fließende Bewegungen, bewusste Atmung, Meditation und das intuitive Schießen verbinden sich zu einer gemeinsamen Erfahrung von Präsenz und Aufmerksamkeit.
Jeder Schuss beginnt lange bevor der Pfeil die Sehne verlässt. Im Zusammenspiel von Bewegung, Atem und Konzentration entsteht ein Raum, in dem wir dem gegenwärtigen Moment begegnen können.
Der Bogen wird dabei zum Begleiter auf einem Weg nach innen. Nicht Leistung oder Technik stehen im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung, ganz im Hier und Jetzt anzukommen.
Ein Workshop über Präsenz, Fokus, innere Ruhe und die Kraft des gegenwärtigen Augenblicks.
3. Der innere Kompass – Intuition und Bogenschießen
20.08.2026 | 19–21 Uhr
Wie fühl ich mich?
Zwischen Körperwahrnehmung, Gefühl und innerer Präsenz öffnet sich ein achtsamer Raum, sich selbst im gegenwärtigen Moment zu begegnen.
Durch Wahrnehmungsübungen, Meditation, Klang und intuitives Bogenschießen richten wir den Blick nach innen. Nicht Leistung oder Perfektion stehen im Mittelpunkt, sondern die Frage: Was ist gerade da? Was nehme ich wahr? Und was möchte sich zeigen?
Indem wir lernen, den leisen Impulsen in uns wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken, kann ein neuer Zugang zur eigenen Intuition entstehen. Der Bogen wird dabei zu einem Begleiter auf der Suche nach dem inneren Kompass, der Orientierung geben kann – nicht durch Nachdenken, sondern durch Erleben, Spüren und Vertrauen.
Jeder Schuss wird zu einer kleinen Reise nach innen. Getragen von Achtsamkeit, Leichtigkeit und der Freude am Entdecken dessen, was bereits in uns angelegt ist.
Ein Workshop über Wahrnehmung, Intuition und die Kunst, der eigenen inneren Stimme wieder mehr Vertrauen zu schenken.
4. Die Kraft der Stille – Meditation und Bogenschießen
27.08.2026 | 19–21 Uhr
Was geschieht, wenn der Geist zur Ruhe kommt?
Meditation bedeutet nicht, an nichts zu denken, sondern bewusst im gegenwärtigen Moment anzukommen – und die Wirklichkeit wahrzunehmen.
Durch stille Meditation und achtsames Gehen (mit und ohne Bogen) erkunden wir verschiedene Wege der Aufmerksamkeit. Dabei entsteht ein Raum, in dem Gedanken zur Ruhe kommen dürfen und der Blick auf das Wesentliche klar wird.
Im Mittelpunkt stehen Achtsamkeit, Sammlung und die Schulung des Geistes. Der Bogen wird dabei zu einem stillen Begleiter: langsam, bewusst.
Ein Workshop über Meditation, Klarheit und vielleicht das langsamste Bogenschießen, das du je erlebt hast.
5. Aus dem Umkreis zur Mitte
03.09.2026 | 19–21 Uhr
Wer beobachtet eigentlich mein Denken?
In diesem Workshop nähern wir uns der eigenen Mitte auf einem ungewohnten Weg. Nicht indem wir sie direkt suchen, sondern indem wir unsere Aufmerksamkeit dem Umkreis zuwenden: der Erde unter den Füßen, dem Himmel über uns, dem Raum vor und hinter uns, den Eindrücken unserer Sinne.
Durch Bewegung, bewusste Sinneswahrnehmung und achtsame Beobachtung erforschen wir die Welt, in der wir handeln. Vielleicht zeigt sich dabei, dass die Mitte nichts ist, was gemacht werden muss, sondern etwas, das aus der Beziehung zum Umkreis entsteht.
Auch unsere Gedanken können wir beobachten. Wer oder was bemerkt eigentlich, dass gedacht wird? Im Entdecken dieses inneren Beobachters kann ein neuer Blick auf uns selbst entstehen – und auch ein Stück Freiheit gegenüber unseren Gewohnheiten.
Der Bogen wird dabei zu einem erstaunlich ehrlichen Messinstrument. Er zeigt uns unmittelbar, wie präsent wir wirklich sind. Je mehr es gelingt, mit Wahrnehmung, Körper und dem gegenwärtigen Moment verbunden zu sein, desto stimmiger wird der Schuss.
In glücklichen Augenblicken entsteht das Gefühl, eins zu sein – mit sich selbst, mit den eigenen Zielen und mit den Wirkungen der eigenen Handlungen. Der Weg des Pfeils wird dabei zum Bild für den eigenen Lebensweg. Für einen kurzen Augenblick scheinen Ziel und Weg, Innen und Außen, Absicht und Gegenwart zusammenzufallen.
Nicht die Perfektion steht im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung, das Erlebnis, aus der eigenen Mitte heraus zu handeln.
6. Schießen mit verbundenen Augen
10.09.2026 | 19–21 Uhr
In diesem Workshop wollen wir uns meditativ und körperlich darauf einlassen, einen Pfeil mit verbundenen Augen loszulassen.
Durch die bewusste Wahrnehmung des eigenen Körpers, der Umgebung und der Atmung – befreit von optischen Einflüssen – sowie durch eine sorgfältige autogene Vorbereitung des Schießens, können neue Einblicke entstehen. Einblicke in die eigene Wahrnehmung, die eigenen Fähigkeiten, das Ruhen in sich selbst und den unverfälschten Moment des Loslassens.
Für einen Augenblick treten die Zwänge und der Druck des modernen Lebens in den Hintergrund: Ziele, Vorgaben, bewegte Bilder, Erwartungen und Verpflichtungen dürfen ruhen. Die Aufmerksamkeit richtet sich ganz auf den eigenen Körper, die Atmung und das gegenwärtige Sein.
Im Moment des Schusses kann eine Erfahrung des Loslassens entstehen, die weit über den Augenblick hinaus wirkt und Impulse für den Alltag geben kann.
Wenn die Knie es zulassen, werden einzelne Übungen im japanischen Seiza (Fersensitz) durchgeführt, alternativ im Sitzen. Gerne den eigenen Bogen und bis zu drei Pfeile mitbringen.
7. Der Weg des Herzens
17.09.2026 | 19–21 Uhr
Durch Meditation, Wahrnehmungsübungen und das Schießen aus der eigenen Mitte erkunden wir den Herzraum als Ort von Vertrauen, Verbundenheit und innerer Ausrichtung.
Wir öffnen, stärken und beleben diesen Raum – nicht als Idee, sondern als unmittelbare Erfahrung. Der Bogen wird dabei zum Spiegel: Was geschieht, wenn wir nicht aus Anspannung, sondern aus dem Herzen heraus handeln?
Ein Abend voller Präsenz, Begegnung und lebendiger Verbundenheit.
8. Den Pfeil ins Leben senden
24.09.2026 | 19–21 Uhr
Was möchte durch dich in die Welt kommen?
Zum Abschluss der Spurfinder-Oktave nehmen wir uns Zeit für Meditation, Besinnung und Konzentration. Im Mittelpunkt steht die Frage, was uns bewegt, begleitet oder vielleicht schon länger beschäftigt.
In einer ersten Runde formulieren wir eine persönliche Fragestellung an uns selbst – etwas, das uns berührt, umtreibt oder auf unserem Weg begleitet. Ideen hierzu können gerne mitgebracht, während des Workshops entwickelt oder mit Unterstützung der Gruppe erarbeitet werden.
In einer zweiten, wenn gewünscht auch schweigenden Runde, benennen wir eine Sorge, eine Angst oder ein Problem. Im übertragenen Sinn verbinden wir diese mit unserem Pfeil und schicken sie mit dem Schuss fort.
Im dritten und letzten Durchgang formuliert jeder Teilnehmer seinen ganz persönlichen Leitsatz für die Zukunft. Das kann ein Satz sein, eine Zeile, eine Strophe oder vielleicht auch nur ein einziges Wort – ein Gedanke, der Orientierung geben und über den Workshop hinaus begleiten kann.
Nach einer Phase der Ruhe und Besinnung werden die formulierten Gedanken ausgesprochen und mit einem bewussten Pfeilschuss auf den Weg gebracht.
Wenn die Knie es zulassen, werden einzelne Übungen im japanischen Seiza (Fersensitz) durchgeführt, alternativ im Sitzen. Gerne den eigenen Bogen und bis zu drei Pfeile mitbringen.
Ein Workshop über Fragestellungen, Konzentration, Besinnung und die Kraft des Loslassens.
Begleitet von Menschen mit Erfahrung, Ruhe und eigener Spur.
Bernhard
Begleitet Workshops rund um Loslassen, Konzentration, innere Ruhe und bewusste Schusserfahrung.
Timo
Verbindet Yoga, bewusste Atmung, Meditation und intuitives Bogenschießen zu Präsenz, Fokus und innerer Ruhe.
Lena
Öffnet einen achtsamen Raum für Wahrnehmung, Intuition und Vertrauen in die eigene innere Stimme.
Helmut
Bogenbaumeister, Trainer und Gründer von Bowfire. Handwerk, Natur, Meditation und Lebensfreude prägen seinen Weg.
Maaren
Begleitet den Herzraum-Workshop mit Blick auf Offenheit, Vertrauen, Verbundenheit und innere Haltung.
Lari
Begleitet Menschen auf dem Weg der Achtsamkeit und zeigt, wie im langsamen Bogenschießen aus Konzentration stille Präsenz werden kann.