Am Feuer

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BOWFIRE REDAKTION
Acht Abende. Viele Spuren. Und der Wunsch nach mehr.

Unser erster Spurfinder hat seine Oktave vollendet.

Acht Donnerstagabende. Acht unterschiedliche Wege. Sechs Dozenten. Und immer wieder der Bogen als Begleiter.

Mit unserem ersten Spurfinder wollten wir einen Raum öffnen, in dem das Bogenschießen noch einmal eine andere Tiefe bekommen darf.

Nicht nur das Ziel treffen. Sondern wahrnehmen, was auf dem Weg dorthin geschieht.

Den eigenen Atem. Die Bewegung. Die Gedanken, die manchmal dazwischenfunken. Das Vertrauen, das entstehen kann, wenn wir aufhören, alles kontrollieren zu wollen.

Jeder Abend hatte seinen eigenen Charakter. Andere Impulse, andere Erfahrungen, andere Fragen.

Und doch entstand daraus etwas Gemeinsames.

„Warum mache ich das nicht jeden Tag?“

Eine Teilnehmerin stellte nach einem der Abende eine Frage, die uns besonders berührt hat:

„Warum mache ich das nicht jeden Tag? Das würde mir so gut tun!“

Vielleicht steckt in diesem Satz schon ganz viel von dem, was wir mit dem Spurfinder ermöglichen wollten.

Denn manchmal braucht es gar keine großen Veränderungen.

Vielleicht reicht es, sich regelmäßig Zeit zu nehmen. Für die eigene Wahrnehmung. Für eine bewusste Bewegung. Für einen Moment, in dem man nicht funktionieren oder etwas erreichen muss.

Einfach da sein. Den Bogen heben. Atmen. Loslassen.

Und dabei vielleicht etwas von sich selbst entdecken.

Die Oktave ist vollendet. Die Spuren bleiben.

Acht Abende sind nun erlebt. Wir haben gemeinsam ausprobiert, wahrgenommen, gefragt, gelacht und manchmal auch einfach die Stille wirken lassen.

Was uns besonders freut: Der Wunsch ist da, dass es weitergeht.

Und auch wir möchten diesen Weg gerne fortsetzen.

Wie genau das aussehen kann, in welchem Rhythmus und in welcher Form, werden wir in den kommenden Wochen miteinander erarbeiten.

Vielleicht braucht es wieder eine ganze Oktave. Vielleicht entstehen auch andere Formate, in denen wir einzelne Themen vertiefen können.

Wir möchten uns dafür Zeit nehmen und schauen, was aus den Erfahrungen des ersten Durchgangs wachsen will.

Danke für diese gemeinsame Reise.

Unser Dank gilt allen Teilnehmern, die sich auf diese acht Abende eingelassen haben.

Und natürlich unseren sechs Dozenten, die ihre unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und Impulse eingebracht haben.

Ihr habt dem Spurfinder seine besondere Vielfalt gegeben.

Wir freuen uns darauf, gemeinsam weiterzusuchen, neue Spuren zu entdecken und vielleicht auch manche vertraute Spur mit anderen Augen zu sehen.

Denn manchmal ist nicht das Ziel das Entscheidende. Sondern das, was sich auf dem Weg dorthin verändert.

Zielgenau loslassen® – und dabei vielleicht ein Stück mehr bei sich selbst ankommen.